Klare Haltung für soziale Sicherheit und Beschäftigtenschutz

Der Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) Sachsen-Anhalt hat auf seiner heutigen Sitzung eine deutliche Position bezogen: Reformen dürfen nicht auf Kosten von Beschäftigten und sozialen Standards gehen. In einem aktuellen Beschluss fordert die AfA alle Vertreterinnen und Vertreter der SPD in Parteigremien, der Bundesregierung sowie in der Landesregierung Sachsen-Anhalt dazu auf, sich mit Nachdruck für den Erhalt sozialer Errungenschaften einzusetzen.

Reformen ja – Sozialabbau nein

Angesichts aktueller politischer und wirtschaftlicher Herausforderungen wird der Ruf nach Reformen lauter. Die AfA Sachsen-Anhalt erkennt die Notwendigkeit von Anpassungen ausdrücklich an. Gleichzeitig macht sie unmissverständlich klar: Veränderungen dürfen nicht zu einem Abbau von Arbeitnehmerrechten, sozialer Absicherung oder fairen Arbeitsbedingungen führen.

Gerade in Zeiten des Wandels sei es entscheidend, Stabilität für Beschäftigte zu gewährleisten und soziale Sicherheit nicht zur Verhandlungsmasse zu machen. Der Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist aus Sicht der AfA kein Hindernis für Fortschritt, sondern eine grundlegende Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Verantwortung der SPD in Regierungsverantwortung

Die AfA richtet ihren Appell bewusst an alle SPD-Vertreterinnen und -Vertreter auf unterschiedlichen politischen Ebenen. Ob in Berlin oder in Sachsen-Anhalt – überall dort, wo politische Entscheidungen getroffen werden, müsse die SPD ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden.

Dies bedeutet konkret:

•               Klare Positionierung gegen den Abbau von Arbeitnehmerrechten

•               Aktives Eintreten für Tarifbindung und gute Arbeitsbedingungen

•               Schutz bestehender sozialer Sicherungssysteme

•               Stärkung von Mitbestimmung und Beschäftigtenschutz

Die AfA erwartet, dass diese Grundsätze nicht nur programmatisch vertreten, sondern auch in konkreten politischen Entscheidungen sichtbar werden.

Soziale Gerechtigkeit als Kern sozialdemokratischer Politik

Für die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit Sachsen-Anhalt steht fest: Soziale Gerechtigkeit ist und bleibt das Herzstück sozialdemokratischer Politik. Wer Reformen gestaltet, muss dies mit Blick auf die Menschen tun, die täglich arbeiten und zum gesellschaftlichen Wohlstand beitragen.

Die AfA wird sich weiterhin aktiv in die politische Debatte einbringen und darauf hinwirken, dass soziale Standards nicht ausgehöhlt, sondern gestärkt werden. Denn eine gerechte Arbeitswelt ist die Grundlage für eine starke Gesellschaft.