Veröffentlicht: 17.04.2012 unter Arbeit und Wirtschaft, Arbeitsgemeinschaften, Arbeitsmarkt

DGB-Studie zeigt erschreckende Tendenz zu Hartz IV

25 Prozent der Arbeitslosen landen direkt bei Hartz-IV

Mit dieser Studie hat der DGB eine erschreckende Auswirkung der Hartz IV Reformen aufgezeigt. Damit bestätigt sich, dass ein immer größerer werdender Teil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern trotz Arbeit nur eine unzureichende Sicherung durch das Sozialsystem erfährt, und somit das Sozialsystem immer weiter ausgehebelt wird. Wer nur als Geringverdiener, Leiharbeiter also im Niedriglohnbereich und in den verschiedenen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen sein Einkommen erwirbt, hat nur geringe Chancen.

Die AfA spricht sich für eine bessere Absicherung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus. Ein allgemeinverbindlicher Mindestlohn, der in seiner Höhe aus Hartz IV herausführt und es ermöglicht das Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wieder ihren gesamten Lebensunterhalt durch ihre Arbeit bestreiten können ist dringend notwendig. Damit würden auch die Sozialsysteme entlastet, da höhere Beträge in die Systeme eingezahlt werden. Gleichzeitig entfällt damit die permanente, verdeckte Subventionierung von Unternehmer durch die Kommunen.

DGB-Studie zeigt erschreckende Tendenz: 25 Prozent der Arbeitslosen landen direkt bei Hartz-IV – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/dgb-studie-zeigt-erschreckende-tendenz-25-prozent-der-arbeitslosen-landen-direkt-bei-hartz-iv_aid_737914.html

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